Webinar-Rückblick: Operational Excellence in Qualitätskontrolllaboren umsetzen

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Webinar-Rückblick: Operational Excellence in Qualitätskontrolllaboren umsetzen

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Vor Kurzem habe ich mit Franklin Fuzari und Abed Brighet von Kenvue ein Webinar aufgezeichnet. Es bildete den Abschluss eines Projekts, für das ich in acht Werken dieses weltweit führenden Verbrauchergesundheits-Unternehmens verantwortlich war. Auf Seiten von Kenvue leiteten Franklin und Abed das Projekt. Es verlief so erfolgreich, dass es nur folgerichtig war, die Geschichte in einem Webinar zu teilen. Und es hat verändert, wie ich auf Projekte in Qualitätslaboren blicke und darauf, wie KAIZEN™ an Qualität herangeht.

„Wir kannten unsere Ressourcen besser als unsere tatsächliche Kapazität.“

Dieser Aussage von Franklin bringt auf den Punkt, was wir immer wieder beobachtet haben: Ein scheinbarer Bedarf an mehr Personal erwies sich oft als Flussproblem. Abed ergänzte, dass viele Verzögerungen, die mangelnder Kapazität zugeschrieben wurden, auf einen schlechten Fluss, mangelnde Transparenz und Verschwendung zurückgingen. Sobald sich die Planung von der Zuweisung von Arbeit an Personen hin zur Erfüllung eines klaren Output-Ziels mit einem festgeschriebenen Planungsfenster verlagerte, wurden die tatsächlichen Ursachen der Verzögerungen sichtbar und lösten die Problemlösung aus.

Dieselbe Denkweise hat auch das Labor selbst neu gestaltet. In einem Labor bedeutete die Freigabe einer einzigen Charge des wichtigsten Produkts mitunter einen Fußweg von vier Kilometern. Franklin erklärte, dass die neuen Arbeitszellen der Logik eines Operationssaals folgen, in dem eine qualifizierte Fachkraft alles, was sie benötigt, in Reichweite hat. Für dieselbe Freigabe sind heute nur noch rund zweihundert Meter nötig.

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Neuaufbau des Labors in Val-de-Reuil von Grund auf

In Val-de-Reuil wurde das Labor in sieben Workshops über sechs Monate hinweg von Grund auf neu aufgebaut. Der Output stieg um 60%, die Durchlaufzeiten sanken um 70%, die Produktivität erhöhte sich um 150% und die termingerechte Freigabe verbesserte sich um 40 Prozentpunkte. Dass diese Ergebnisse Bestand haben, ist der Eigenverantwortung vom ersten Tag an zu verdanken, der konsequenten Unterstützung durch das Top-Management, der regelmäßigen Prozessbestätigung, die Abed bis heute selbst auf dem Shopfloor durchführt, sowie einer Governance-Routine, die täglich und wöchentlich gelebt wird.

Ein Labor, das dieselbe Sprache spricht wie die Produktion

Wie Franklin es formulierte, spricht das Labor heute dieselbe Sprache wie die Produktion. Diese gemeinsame Sprache wird noch wichtiger, wenn Kenvue in seine nächste Wachstumsphase eintritt, in der neue Verbesserungsrunden und digitale Tools auf einem stabilen Fundament aufbauen. Für mich hat dieses Projekt gezeigt, dass KAIZEN™ in den Qualitätsbereich genauso gehört wie in die Produktion und dass das eigentliche Vermächtnis ein Team ist, das sich auch lange nach dem Ende der Workshops weiter verbessert. Ich bin sehr stolz auf das, was Franklin, Abed und ihre Teams erreicht haben, und darauf, Teil dieses Weges gewesen zu sein.

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