
-43%
Gesamtdurchlaufzeit
-23%
Gesamtaufwand
-10%
Gesamtkosten
Das Unternehmen
Das Unternehmen im Fokus ist ein kanadischer Energieproduzent und -lieferant mit über einem Jahrhundert Bestehen. Es ist auf die Herstellung von synthetischem Öl aus Ölsanden spezialisiert und konzentriert seine Aktivitäten auf die Lieferung von Hochleistungsölen, vorwiegend an den nordamerikanischen Markt.
Das Unternehmen betreibt zwei Extraktionsmethoden: In-situ-Produktion und Tagebau. Etwa 80% der kanadischen Ölsande liegen zu tief, was die Verwendung der In-situ-Produktion erforderlich macht. Dieser dreistufige Prozess umfasst das Bohren, die Dampfinjektion und die Bitumenextraktion an die Oberfläche. Diese In-situ-Techniken erfordern den Einsatz von Bohrplattformen (Well Pad). Der Langzeitplan des Unternehmens sieht die Entwicklung von 3 Bohrplattformen pro Jahr vor.
Die Herausforderung
Die Herausforderung für das Team konzentrierte sich auf die Verbesserung des Managements des Entwicklungsprojekts der Bohrplattformen. Die anfängliche Situation präsentierte eine Reihe von Herausforderungen, insbesondere:
- Das Vorhandensein eines Paradigmas der Ressourceneffizienz anstatt der Flusseffizienz;
- Fehlende Klarheit bei den Inputs/Outputs für andere Abteilungen;
- Ein ineffizienter Genehmigungsprozess ohne definierte Anforderungen;
- Rückarbeitsaktivitäten aufgrund von Design- und Umfangsänderungen zu jeder Zeit;
- Die Erprobung neuer Technologien erfolgte auf dem kritischen Pfad der Entwicklung.
Die Lösung
Das Unternehmen implementierte eine Reihe von Lösungen, um den Herausforderungen im Management des Bohrplattformen-Entwicklungsprojekts gerecht zu werden. Diese Lösungen wurden entwickelt, um die zuvor identifizierten Lücken zu schließen und die Gesamteffizienz des Prozesses zu verbessern. Dies waren die wichtigsten umgesetzten Lösungen:
Flusseffizienz-Paradigma
Das Team ersetzte das Paradigma der Ressourceneffizienz durch das neue Paradigma der Flusseffizienz, wobei der Fluss in allen Phasen des Projekts priorisiert wurde.
Definition von Arbeitspaketen mit klaren Inputs/Outputs (H3)
Es wurden Arbeitspakete mit klar definierten Inputs und Outputs festgelegt. Dies reduzierte die Mehrdeutigkeit und stellte sicher, dass jedes Team genau verstand, welche Aufgaben zu erledigen und welche Liefergegenstände zu entwickeln waren.
Effiziente Entscheidungsüberprüfungen (DRs) zur Minimierung der Nacharbeit
Ein effizienter Prozess zur Überprüfung von Entscheidungen wurde implementiert, um Nacharbeit zu minimieren. Diese Überprüfungen wurden strukturiert, um eine klare Einhaltung der Anforderungen zu gewährleisten und zukünftige Probleme zu reduzieren.
Einfrieren von Design/Umfang während der Entscheidungsüberprüfungen (DRs)
Ein proaktiver Ansatz wurde mit dem Einfrieren von Design und Umfang während der DRs verfolgt. Dies brachte Stabilität in den Prozess und verhinderte Änderungen, die zu kostenintensiven Nacharbeitsaktivitäten führen könnten.
Standardisierung des Designs
Der Designprozess wurde standardisiert, um die Nutzung von Best Practices zu gewährleisten und die Variabilität des Prozesses zu verringern.
Einführung von „Mura“ Bohrplattformen zum Testen neuer Technologien
Die Schaffung von „Mura“ Bohrplattformen bot eine dedizierte Umgebung für das Testen neuer Technologien. Dies ermöglichte dem Team, Innovationen zu bewerten, ohne den kritischen Entwicklungspfad zu stören, Risiken zu mindern und die Kontinuität des Projekts zu gewährleisten.

Dies waren die wichtigsten strategischen Lösungen, die vom Team umgesetzt wurden, um die Verbesserungschancen zu nutzen, die während der Phase der anfänglichen Situationsanalyse identifiziert wurden.
Ergebnisse
Die Umsetzung der oben beschriebenen Lösungen führte zu signifikanten Vorteilen und verdeutlichte die positive Wirkung der durchgeführten Änderungen im Entwicklungsprozess der Bohrplattformen.
Die Verbesserung der Planung, die Optimierung des Arbeitsflusses und die Einführung effizienterer Praktiken trugen zu einer Reduzierung der Gesamtausführungszeit des Projekts um 47% bei. Diese Verbesserung stellt eine bedeutende Beschleunigung im Lebenszyklus des Projekts dar. Die durchgeführten Verbesserungen ermöglichten auch eine bessere Nutzung der Ressourcen, was sich in einer Reduzierung des Gesamtaufwands um 23% niederschlug. Schließlich führte die Einführung neuer Projektmanagementpraktiken zu einer Reduzierung der Gesamtkosten um 10%.
Die Effizienzsteigerungen und die Kostensenkungen resultierten in einer jährlichen Einsparung von 1,95 Millionen Kanadischen Dollar für das Unternehmen.
Diese Vorteile ergeben sich aus der erfolgreichen Umsetzung der vorgeschlagenen Lösungen und zeigen Gewinne in Bezug auf Zeit, Aufwand, Kosten und Einnahmen.

Wir verpflichten uns, die Vertraulichkeit unserer Kunden zu wahren. Obwohl wir ihre Namen geändert oder weggelassen haben, sind die Ergebnisse authentisch.
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